HOME UNTERNEHMEN STANDORT LINKS JOBS INFOBROKER KONTAKT INTERN IMPRESSUM ENGLISH
PRÜFSTELLE BIOTECHNOLOGIE STÄRKETECHNOLOGIE ZUCKERTECHNOLOGIE
ZUCKERTECHNOLOGIE
  Entschäumung AFO
  Härtebestimmung LISA
 
 
 
 
 
  Myristinsäure
 
  Untersuchung der Herkunft des Zuckers
 
 
Einsatz von Myristinsäure
 

Das jüngste Familienmitglied bei den natürlichen Biostabilisatoren stellt die Myristinsäure dar. Es handelt sich dabei um eine gesättigte Fettsäure mit 14 Kohlenstoff-Atomen, die besonders häufig im Öl von Palmkernen vorkommt. Ihre Wirksamkeit wurde im Labor bei der systematischen Untersuchung von verschiedenen Fettsäuren entdeckt, erste großtechnische Erfolge konnten in der Kampagne 2002 erzielt werden wo sie ähnlich wie die anderen Produkte in Form einer alkalischen Lösung, die als Palmstab bezeichnet wird, eingesetzt wurde. Mit dem nun dritten Produkt kann auf eine Palette unterschiedlicher natürlicher Biostabilisatoren zurückgegriffen werden. Entscheidend ist dabei, dass der abwechselnde Einsatz der Produkte etwaigen Adaptionserscheinungen der Mikroorganismen entgegengewirkt. Dadurch kann ohne Steigerung der Dosiermengen der Milchsäuregehalt im Rohsaft praktisch über den gesamten Kampagneverlauf auf dem gewünschten Wert gehalten werden. Die Anwendung der 3 Produkte in der Kampagne 2004 im Werk Tulln ist in nachstehender Graphik dargestellt.

 
 
Die neueste Entwicklung auf dem Gebiet der natürlichen Biostabilisatoren ist sehr praktischer Natur. Beobachtungen bei der großtechnischen Produktion der Lösungen in Tulln sowie systematische Untersuchungen zeigten, das Mischungen von Harzsäuren und Myristinsäure wesentlich besser löslich sind als die jeweiligen Einzelkomponenten. In einem Mischungsverhältnis im Bereich von 40 : 60 bis 60 : 40 (Harzsäuren : Myristinsäure) kommt es auch bei tiefen Temperaturen (4 °C) zu keiner Ausfällung von Wirkstoffen. Dadurch kann das Anwärmen der Lösungen, wie dies bei Myristinsäurelösungen aber auch bei länger gelagerten Harzsäurenlösungen öfters der Fall war, wegfallen. Man hat sich daher auch mit der Partnerfirma BetaTec geeinigt, in Zukunft als Alternative zu BetaStab die Mischung unter dem Namen PiStab anzubieten.
 
 

Kontakt:

Bei Fragen aus dem Bereich der Bekämpfung von Mikroorganismen mit natürlichen Biostabilisatoren wenden Sie sich doch vertrauensvoll an uns:

Zuckerforschung Tulln Gesellschaft m.b.H.
info@zuckerforschung.at

 
Oder an unseren Partner auf dem Gebiet des Einsatzes natürlicher Biostabilisatoren:
 
BetaTec Hopfenprodukte GmbH
Bahnhofstr. 20
D - 91126 Schwabach
Germany
Tel.: +49 (0)9122 87 301-0 
Fax: +49 (0)9122 87 301-30
E-Mail: info@betatec.eu
Internet: www.betatec.eu
 
nach oben nach oben
 
 
 
 
Zuckerforschung Tulln Ges. m. b. H. • Josef-Reither-Strasse 21-23 • A-3430 Tulln
Telefon: +43-2272-602-11402 • Fax: +43-2272-602-11420 • E-Mail: info@zuckerforschung.atKontakt