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Von der Zuckerforschung Tulln wurde ab 1994 ein Verfahren
zur Verminderung und Lenkung von Gärungen in Zuckerfabriks-Extraktionsanlagen
entwickelt, das auf einer Anwendung von Hopfen-ß-Säuren zur
Bekämpfung thermophiler Bakterien beruht.
Im Zuge von weiteren Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet
wurden nun in Form von Kiefern-Harzsäuren neue Wirkstoffe gefunden,
die beim Auftreten Hopfen-resistenter Mikroorganismen als natürliches
Mittel eingesetzt werden können.
Kiefernharze werden seit mehr als 2000 Jahren zur Bereitung
des berühmten griechischen "Retsina"-Weins eingesetzt,
um ein Auftreten von Essigsäure-Gärungen und Oxidationsvorgängen
unter den heißen klimatischen Bedingungen Griechenlands zu verhindern.
Die nichtflüchtigen Komponenten der Kiefernharze, die sogenannten
Harzsäuren, sind neuen Untersuchungen zufolge für einen Einsatz
in Zuckerfabriken zur Bekämpfung thermophiler Mikroorganismen gut
geeignet da sie gegenüber diesen Keimen eine bisher noch nicht beobachtete,
markante Hemmwirkung aufweisen.
Das Verfahren wurde zum Patent angemeldet. Über erste
Ergebnisse wurde anläßlich der SPRI-Konferenz im März
2002 in New Orleans berichtet. Wie weitere Untersuchungen zeigten stellen
Harzsäuren eine echte Alternative zu Hopfen-ß-Säuren dar.
Dies ist im Falle einer Adaptierung der bekämpften Mikroorganismen
an eines der Produkte von großem Vorteil. In Kürze wird über
unsere Partnerfirma BetaTec ein Alternativprodukt auf Basis Harzsäuren
weltweit verfügbar sein.
Kontakt:
Bei Fragen aus dem Bereich der Bekämpfung von
Mikroorganismen mit natürlichen Biostabilisatoren wenden Sie sich
doch vertrauensvoll an uns:
Zuckerforschung Tulln Gesellschaft m.b.H.
info@zuckerforschung.at
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